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Die Berliner U5

Bett klar machen,  10% Sparen
Anreise
22.05.2018
Abreise
23.05.2018
Berlin Alexanderplatz, zentraler geht nicht!
Free WiFi
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Die Berliner U5

Unser Hostel in der Otto-Braun-Straße liegt verkehrsgünstig mitten im Herzen von Berlin, zum legendären Alexanderplatz sowie dem dortigen S- und U-Bahnhof samt der vielen Linien ist es wahrlich nur ein Katzensprung. Vom „Alex“ aus, wie die Berliner den Platz gerne und häufig tendenziell respektlos abkürzen, erreicht man eigentlich alle Bezirke der Stadt im Handumdrehen. Auch viele Busse und Straßenbahnen fahren von hier fast rund um die Uhr ab bzw. kommen an, der Alexanderplatz ist also einer der wichtigsten und meist genutzten Verkehrsknotenpunkte in Berlin. Wer den Osten der Stadt kennenlernen möchte, dem empfehlen wir vom Hostel eine Fahrt mit der U5 in Richtung Lichtenberg, die im Folgenden kurz skizzierten Stationen und deren Umgebungen sind definitiv einen Besuch wert.

Strausberger Platz: Wo Karl Marx über die vorbei fahrenden Autos wacht

Der im Jahr 1967 angelegte Platz markiert die Grenze zwischen Mitte und Friedrichshain. Ganz in der Nähe befand sich im Mittelalter der Berliner Richtplatz, wo 1540 zum Beispiel der berühmte Rebell Hans Kohlhase hingerichtet wurde. Da die gesamte Gegend im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde, beauftragte die DDR-Führung in der Nachkriegszeit verschiedene Architektenkollektive mit dem Bau neuer Wohnhäuser im Stil des sog. sozialistischen Klassizismus. Der Strausberger Platz wurde von 1952 bis 1955 bebaut, 1953 war die Baustelle einer der Ausgangspunkte des Aufstandes am 17. Juni. Die aufwendig gestalteten Häuser am Platz verfügen überwiegend über acht Etagen mit einer Ladenzone im Parterre. Seit 1966 befindet sich in der Mitte des Kreisels ein großer Springbrunnen, seit 1983 auf der südöstlichen Fläche auch eine Bronzebüste für Karl Marx.

Frankfurter Tor: Eine außerordentlich beliebte Wohnlage mit Fernblick

Der stets lebendige Platz am östlichen Ende der Karl-Marx-Allee ist quasi das Tor zum Friedrichshain, hier trifft die Warschauer Straße auf die Karl-Marx-Allee, Petersburger Straße und Frankfurter Allee. Straßenbahnen und Busse verbinden das Frankfurter Tor mit dem Rest der Stadt, die große Kreuzung wird von zwei markanten Turmhochhäusern gesäumt. Der ca. 170 Mal 120 Meter große Platz steht heute unter Denkmalschutz, die symmetrisch angeordneten Gebäude entstanden ab 1957. Die ursprüngliche Bebauung mit Mietskasernen im inneren Wilhelminischen Ring wurde im Zweiten Weltkrieg fast komplett zerstört. Auf dem Gelände der in den 1950er Jahren abgerissenen Ruinen entstanden die sowohl damals als auch heute als Wohnquartiere sehr begehrten Häuser.

Frankfurter Allee: Damals Stalin, heute Shopping

Schon seit 1708 gibt es diese Verbindung nach Frankfurt an der Oder, die heute am gleichnamigen S-Bahnhof auch die Grenze zwischen Friedrichshain und Lichtenberg bildet. Zwischen 1949 und 1961 trug die Straße den Namen „Stalinallee“, passenderweise waren auf ihr gegen Ende des Zweiten Weltkriegs im April 1945 auch die meisten Soldaten der Roten Armee nach Berlin vorgerückt. Denkmalgeschützte Gebäude können an den Hausnummern 40, 82–84, 96, 151 und 286 besichtigt werden. Sehenswert ist auch der von dem Berliner Bildhauer Hans Latt zwischen 1925 und 1933 geschaffene Fischerbrunnen am heutigen Standort Frankfurter Allee Ecke Möllendorffstraße. Der größte Anziehungspunkt vor Ort ist jedoch seit 1995 zweifellos das gut 45.000 m² große Einkaufszentrum „Ring-Center“ mit 110 Geschäften und täglich um die 40.000 Besuchern.

Bahnhof Lichtenberg: Hier zeigt sich Berlin noch wie aus dem Bilderbuch

Bereits ab 1881 reisten die Berliner von hier aus in Richtung Osten, ab 1945 wurde der Bahnhof sukzessive zum wichtigsten Fernbahnhof in Ost-Berlin ausgebaut. Nach 1990 verlor der Bahnhof jedoch seine Bedeutung für den Fernverkehr, heute spielt er vor allem für die Verbindungen in das nördliche und östliche Umland eine große Rolle. Der Bahnhof ist auch eine Ausbildungsstätte der Deutschen Bahn. Cineastisch wurde er 2007 verewigt, als hier mehrere Szenen des Spielfilms „Das Bourne Ultimatum“ gedreht wurden. An den Wochenenden verkehrt von hier auch der populäre „Kulturzug“ als Direktverbindung nach Wrocław (Breslau). Der umliegende Weitlingkiez mit der Weitlingstraße, Einbecker Straße, Irenenstraße, Margaretenstraße, Bietzkestraße, Sophienstraße, dem Münsterlandplatz, der Münsterlandstraße, Delbrückstraße und Lückstraße ist noch ein authentischer Berliner Altbaukiez mit vielen kleinen Geschäften und Kneipen.

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